Der SOL-Kurs notiert aktuell bei rund 90 US-Dollar und hält sich bisher stabil. In den letzten weist der SOL-Preis eine erhöhte Volatilität auf und bewegt sich mit stark überlappender Preisstruktur.
Der derzeitige Supportbereich – siehe roter Kasten im Chartbild – markiert einen wichtigen Bereich, der darüber entscheiden könnte, ob Solana nun die Trendwende geschafft haben könnte, oder deutlich tiefer abverkauft wird.
Solana, Supportlevel, Tageschart, Quelle: Tradingview
Solana markierte bei 253,61 US-Dollar ein vorläufiges Hoch und geriet im Anschluss deutlich unter Verkaufsdruck. Die folgende Korrektur erreichte zeitweise ein Ausmaß von über 73 Prozent.
Derzeit bewegt sich der SOL-Kurs in Richtung der weißen, diagonalen Trendlinie. Sollte ein Ausbruch nach oben gelingen, wäre dies ein bullisches Zeichen für den Solana-Preis. Wie sich der SOL-Preis nun charttechnisch einordnen lässt, erfährst Du in unserer fundierten Chartanalyse:
Im Folgenden werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Indikatoren und analysieren zunächst den Relative Stärkeindex RSI, den Trendfolgeindikator MACD, sowie die Elliott Wellen.
Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt wieder abgefallen. Aktuell notiert dieser bei etwa 35 Punkten, leicht im neutralen Bereich. Die RSI-Linie und die Signallinie stehen kurz vor einem bullischen Crossover, was ein bullisches Zeichen wäre.
Beim MACD ist es ähnlich. Auch hier bewegen sich beide Linien deutlich aufeinander zu und das bärische Momentum ist abnehmend. Sollte der Cross erfolgen, kann das als positives Signal für die weitere Kursentwicklung verstanden werden.
Solana, RSI und MACD, Wochenchart, Quelle: Tradingview
💡 Die Indikatoren im Wochenchart ergeben ein potenziell positives Bild, sofern die bullischen Crossovers gelingen. Dem entgegen steht ein Rising-Wedge-Pattern, welches ein bärisches Fortsetzungsmuster darstellt.
Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart des Solana-Kurses zeigt weiterhin eine klar bärische Gesamtstruktur. Das Chartbild wirkt technisch weitgehend ausgebildet, wobei die erkennbare Fünferstruktur auf eine übergeordnete Abwärtsbewegung hindeutet – auch wenn der Rückgang bislang nicht durchgehend impulsiv verlief.
Der starke Anstieg von April 2020 bis November 2021 lässt sich als Welle 1 einordnen. Die anschließende Korrektur formte eine A-Welle und fand im Dezember 2022 Unterstützung am 0,5-Fibonacci-Retracement, einer typischen Reaktionszone innerhalb größerer Korrekturen.
Die darauffolgende Aufwärtsbewegung kann als überschießende Welle B interpretiert werden. Aktuell spricht vieles dafür, dass sich der Solana-Kurs bereits in der Welle 3 der übergeordneten Welle C befindet – einer Phase, die häufig von erhöhter Abwärtsdynamik im Chart geprägt ist.
Solana, Elliott Wellen, Wochenchart, Quelle: Tradingview
Der Zielbereich der finalen Welle C liegt üblicherweise zwischen der 1,0er-Extension bei rund 8,80 US-Dollar und der 1,618er-Extension bei etwa 1,00 US-Dollar. Entsprechend deutet die aktuelle Struktur auf das Risiko deutlich tieferer Kursrückgänge hin.
In einem alternativen Elliott-Wellen-Szenario (siehe blaue Zählung) hätte Solana (SOL) weiterhin die Chance, ein weiteres Allzeithoch auszubauen. Damit bliebe ein möglicher Ausbruch über die Marke von 300 US-Dollar im Bereich des Möglichen.
Voraussetzung für diese bullische Variante ist jedoch, dass der SOL-Kurs innerhalb des blau markierten Fibonacci-Retracement eine nachhaltige Wende vollzieht.
Der Solana-Kurs zeigt Anzeichen einer möglichen Stabilisierung, bleibt jedoch im übergeordneten Abwärtstrend gefangen. Die Indikatoren liefern erste positive Indizien, während die Elliott-Wellen-Struktur weiterhin auf erhöhtes Risiko für weitere Abwärtsbewegungen hindeutet.
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