Ein Bundesrichter hat Kalshi eine vorläufige einstweilige Verfügung gegen die Glücksspielaufsichtsbehörden von New York verweigert. Das Urteil erlaubt es New York, seine Glücksspielgesetze weiterhin durchzusetzen, während die Klage läuft. Allerdings hat das Gericht Kalshi freigestellt, seine weitergehenden Ansprüche in späteren Verfahren zu verfolgen.
Richterin Analisa Torres entschied, dass Kalshi keinen vorübergehenden Schutz gegen die Aufsichtsbehörden von New York erhalten hat. Sie stellte fest, dass die aktuelle Aktenlage keine bundesstaatliche Vorrangstellung gemäß dem Commodity Exchange Act unterstützte. Daher verlor die Börse ihren sofortigen Antrag auf gerichtlichen Schutz.

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Die Klage begann, nachdem New York im Oktober 2025 eine Unterlassungsverfügung gegen Kalshi erlassen hatte. Die staatlichen Aufsichtsbehörden argumentierten, das Unternehmen habe Sportereignis-Kontrakte ohne die erforderliche Wettlizenz angeboten. Währenddessen setzte New York die Durchsetzung aus, solange der Antrag auf einstweilige Verfügung beim Gericht anhängig war.
Die Journalistin Eleanor Terrett von Crypto in America berichtete über die Entscheidung, nachdem das Gericht seinen Beschluss veröffentlicht hatte. Der Glücksspielanwalt Daniel Wallach bezeichnete das Ergebnis als „einen großen, großen Verlust“. Er sagte auch, dass das Urteil Kalshi-Fälle beeinflussen könnte, die in anderen Gerichtsbarkeiten anhängig sind.
Kalshi argumentierte, dass die Commodity Futures Trading Commission die ausschließliche Befugnis über seine bundesweit gelisteten Ereigniskontrakte habe. Die Börse behauptete, die bundesstaatliche Aufsicht habe Vorrang vor widersprüchlichen staatlichen Glücksspielregeln. Richterin Torres wies dieses Argument jedoch in dieser vorläufigen Phase zurück.
Das Urteil beendet nicht die Klage oder entscheidet die endgültigen rechtlichen Fragen. Stattdessen bewegt sich der Fall nun in Richtung der Phase des Antrags auf Abweisung der Klage, bevor eine weitere Prüfung erfolgt. Kalshi kann immer noch Berufung einlegen oder nach weiteren Gerichtsverfahren letztlich erfolgreich sein.
Die Entscheidung hebt auch die wachsenden Unterschiede zwischen Bundesgerichten hervor, die ähnliche Streitigkeiten behandeln. Der Third Circuit hatte Kalshi zuvor in seiner Herausforderung in New Jersey im April unterstützt. Währenddessen lehnte Maryland ähnliche Abhilfe ab, und New York hat nun dasselbe vorläufige Ergebnis erzielt.
Richterin Torres hatte zuvor die SEC-Klage gegen Ripple im Zusammenhang mit XRP bearbeitet. Ihre Entscheidung von 2023 stellte fest, dass programmatische XRP-Verkäufe nicht als Wertpapiertransaktionen qualifiziert waren. Dieser Rahmen beeinflusste später breitere regulatorische Diskussionen, bevor aktualisierte bundesstaatliche Krypto-Regeln eingeführt wurden.
Der jüngste Beschluss stärkt die Aufsichtsbehörden von New York, während Kalshi weiterhin seine Ansprüche auf bundesstaatliche Zuständigkeit verteidigt. Dennoch hat das Gericht kein endgültiges Urteil über den zugrunde liegenden Rechtsstreit gefällt. Zukünftige Verfahren werden bestimmen, ob Kalshi in der Hauptsache letztlich obsiegt.
Trotz zunehmender rechtlicher Herausforderungen meldete Kalshi im Juni ein Handelsvolumen von 31 Milliarden US-Dollar. Die Aktivitäten rund um die Weltmeisterschaft trugen zu dieser Leistung bei, da die Teilnahme an Prognosemärkten zunahm. Der Sektor verzeichnete im April zudem ein monatliches Taker-Volumen von 8,6 Milliarden US-Dollar, wobei Kalshi den Markt anführte.
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