Der Traum des philippinischen Turnens, dass die talentierten Yulo-Brüder Carlos und Eldrew Seite an Seite bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles antreten und nach der glänzenden Goldmedaille streben, ist nicht mehr außer Reichweite.
Das liegt daran, dass der jüngere Herr Yulo, der Doppel-Bronzegewinner der Junioren-Weltmeisterschaften Eldrew, angekündigt hat, dass er ab nächstem Jahr bei den Senioren antreten und sich darauf konzentrieren wird, in die Nationalmannschaft zu kommen.
"Tatsächlich werden wir zusammen sein, mein älterer Bruder Caloy (Carlos) und ich in einem Team, weil ich nächstes Jahr bei den Senioren trainieren und antreten werde", sagte Herr Yulo kurz nach seiner magischen Leistung bei der fünftägigen Veranstaltung im Marriott Grand Ballroom in Pasay City.
"Ich würde auch die Weltmeisterschaften und möglicherweise die Asienmeisterschaften anvisieren", fügte er hinzu.
Natürlich wurde über dieses Traumpaar Yulo in LA (Los Angeles) bereits im letzten Jahr gesprochen, nachdem Carlos bei den Spielen in Paris einen historischen Doppel-Gold-Erfolg erzielt hatte.
Und jetzt wird Eldrew sein Bestes tun, um es zu verwirklichen.
"Es war schon immer mein Traum, mit ihm bei den Olympischen Spielen anzutreten", sagte er.
Eldrew war nicht weniger als sensationell, als er jeweils eine Bronzemedaille im Bodenturnen und am Reck holte, trotz einer Verstauchung des rechten Knöchels Vierter im Sprung wurde und bei seinem ersten Auftritt auf der Weltbühne Achter im Einzelmehrkampf wurde.
Aber er dämpft zunächst seine Erwartungen, da er weiß, dass das Seniorenniveau viel schwieriger sein wird als die Juniorenveranstaltung.
"Ich werde mich jetzt erst einmal zurückhalten und anfangen zu arbeiten, denn ich werde nächstes Jahr ein Neuling bei den Senioren sein und ich erwarte vorerst nichts, da ich gerade erst anfange und mir selbst noch beweisen muss, dass ich es wert bin, dort zu sein", sagte Herr Yulo.
Für den Moment wird er für eine sehr kurze Zeit während seiner dringend benötigten Pause das tun, wonach er sich gesehnt hat, als er fast ein Jahr lang in Japan trainierte — essen, schlafen, ausruhen und wiederholen.
Und dann geht es wieder zurück an die Arbeit in Japan mit dem japanischen Trainer Munehiro Kugimiya. — Joey Villar


