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JPMorgan sagt, die echte Bedrohung für Bitcoin ist nicht Strategy (MSTR) – es sind private Blockchains
Die jüngsten Bitcoin-Verkäufe von Strategy und sein formelles Monetarisierungsprogramm haben Investoren verunsichert, doch Analysten von JPMorgan sehen eine größere Gefahr für Bitcoin: die Blockchain-Adoption, die öffentliche Netzwerke und die darauf basierenden Tokens umgeht.
In einem Bericht unter der Leitung des Managing Directors Nikolaos Panigirtzoglou und berichtet von The Block, argumentierte die Bank, dass Strategy nicht die hauptsächliche strukturelle Bedrohung für das Asset darstellt.
Das Unternehmen verkaufte Anfang Juli 3.588 Bitcoin für 216 Millionen US-Dollar, um Vorzugsdividenden zu decken – die größte Veräußerung in seiner Geschichte – und solche Verkäufe können zu plötzlichem Verkaufsdruck führen. Die tiefere Sorge, so die Analysten, liegt darin, wo Tokenisierung, Zahlungen und Abwicklung letztlich stattfinden.
Sollte sich diese Aktivität eher auf permissionierten Schienen als auf öffentlichen Chains abwickeln, könnte das Krypto-Ökosystem mit einer strukturellen Abwertung konfrontiert werden – geringere Liquidität, schwächere Kapitalflüsse und langsameres On-Chain-Volumen – ein Bremsfaktor, der mit der Zeit auch Bitcoin erreichen würde.
Institutionen haben sich zunehmend permissionierten Blockchains zugewandt, die Datenschutz, Know-your-customer- und Geldwäschebekämpfungsmaßnahmen, Governance, Durchsatz, rechtliche Verantwortlichkeit und regulatorische Sicherheit bieten.
Diese Präferenz schafft laut JPMorgan ein Wettbewerbsproblem für öffentliche Netzwerke wie Ethereum.
Die Analysten verwiesen auf die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, die vor öffentlichen, permissionless Chains für systemische Finanzinfrastrukturen gewarnt und stattdessen „einheitliche Ledger“ gefördert hat, die tokenisiertes Zentralbankgeld, Bankeinlagen und Vermögenswerte innerhalb regulierter Grenzen halten.
Banken bauen entsprechend dieser Spezifikation. Tokenisierte Einlagen – digitale Forderungen gegen Banksalden, abgesichert durch Bankenaufsicht und Einlagensicherung – stellen den klarsten Fall dar. Sollten sich solche Einlagen in den von Regulierungsbehörden bevorzugten nicht übertragbaren Formen verbreiten, könnten sie Stablecoins bei institutionellen Zahlungen verdrängen.
SWIFTs Blockchain-Projekt und Initiativen für digitale Zentralbankwährungen wie der digitale Euro und der digitale Yuan würden diesen regulierten Pfad weiter stärken.
Die Tokenisierung von Real-World-Assets erzählt eine ähnliche Geschichte. Der Markt liegt bei nahezu 50 Milliarden US-Dollar, wobei ein Großteil derzeit auf Ethereum angesiedelt ist, obwohl die Analysten dies eher als frühe Experimentierphase denn als etablierte Struktur bewerten.
Mit fortschreitender Adoption könnten Emission, Obhut und Abwicklung auf private Infrastrukturen migrieren, wodurch öffentliche Chains für Distribution und Interoperabilität übrig bleiben. DTCC und Securitize zeigen dieses Muster in Bewegung, und die Analysten stellten infrage, ob öffentliche Abwicklung angesichts der Kapitaleinsparungen durch verzögerte, netting-basierte Abwicklung überhaupt das effizienteste Modell für regulierte Unternehmen ist.
Der Clarity Act könnte, selbst wenn er dieses Jahr verabschiedet wird, die Bedrohung nicht beseitigen; er könnte bankenausgegebene Einlagen-Tokens auf Kosten öffentlicher Stablecoins stärken.
Die Analysten nannten drei Szenarien, in denen ihre These nicht zutrifft: ein hybrides Modell, bei dem beide Chain-Typen relevant sind, eine stärkere Stablecoin-Adoption unter freundlichen Regeln oder Bitcoin, das seine Rolle als „digitales Gold“ und Absicherung gegen Entwertung behält, unabhängig davon, was im restlichen Krypto-Bereich geschieht.
Dieser Beitrag „JPMorgan sagt, die echte Bedrohung für Bitcoin ist nicht Strategy (MSTR) – es sind private Blockchains“ erschien zuerst auf Bitcoin Magazine und wurde von Micah Zimmerman verfasst.


