Ford ruft in den USA mehr als 110.000 Fahrzeuge im Rahmen von zwei separaten Sicherheitskampagnen zurück, nachdem Bundesbehörden Mängel an den Scheibenwischern und einer Komponente des hinteren Antriebsstrangs festgestellt haben, die das Unfallrisiko erhöhen könnten.
Laut der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) ruft der Automobilhersteller 110.626 Fahrzeuge in zwei separaten Aktionen zurück, die bestimmte Modelle des Mustang, Mustang GTD und Mustang Mach-E betreffen.
Der größere Rückruf betrifft 67.842 Mustang- und Mustang-GTD-Fahrzeuge. Die NHTSA gab an, dass die Scheibenwischer unter bestimmten kalten Witterungsbedingungen möglicherweise nur mit der höchsten Geschwindigkeitsstufe arbeiten, während die Scheibenwaschanlage möglicherweise nicht ordnungsgemäß funktioniert. Die Behörde erklärte, dass die eingeschränkte Sicht das Unfallrisiko erhöhen könnte.
FORD RUFT 741.195 SUVS UND PICKUPS ZURÜCK, NACHDEM GETRIEBEDEFekt DAS WEGROLLEN-RISIKO ERHÖHT: NHTSA
In einem separaten Rückruf ruft Ford 42.784 Mustang Mach-E-Fahrzeuge zurück, weil die Ritzelwelle des Hinterachsdifferenzials brechen könnte.
DIE 5-DOLLAR-KUNSTSTOFFKLAMMER HINTER MILLIONEN VON FORD EXPLORER-RÜCKRUFEN: BERICHT
Laut NHTSA könnte der Defekt zu einem Verlust der Antriebskraft oder zu einer unbeabsichtigten Bewegung des Fahrzeugs führen, wenn der SUV ohne angezogene Feststellbremse geparkt wird, was das Unfallrisiko erhöht.
Händler werden die betroffenen Komponenten kostenlos reparieren oder ersetzen.
FORD IN DER KLEMME NACH UMFASSENDEN RÜCKRUFAKTIONEN, DIE SEIT 2020 JEDES MODELL BETROFFEN HABEN – MIT EINER AUSNAHME
Die Ford-Aktien notierten im frühen Handel unverändert und sind seit Jahresbeginn um mehr als 5 % gestiegen.
FOX Business hat Ford um eine Stellungnahme gebeten.
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Reuters hat zu diesem Bericht beigetragen.


