DALLAS, 06.07. – Portugals Kapitän Cristiano Ronaldo bestätigte am Sonntag, dass die laufende FIFA-Weltmeisterschaft 2026 die letzte seiner Karriere sein wird, berichtete Xinhua.
„Dies wird meine letzte Weltmeisterschaft sein, aber hoffen wir, dass morgen nicht mein letztes Spiel ist“, sagte Ronaldo vor dem Achtelfinalspiel gegen Spanien gegenüber Reportern.
„Ich glaube nicht, dass ich eine schlechte Weltmeisterschaft gespielt habe. Ich habe bereits drei Tore geschossen. Mal sehen, ob ich morgen noch eines schießen kann.“
Der 41-Jährige erzielte in der Gruppenphase zwei Tore gegen Usbekistan und verwandelte im Sechzehntelfinale einen Elfmeter gegen Kroatien, sein erstes Tor in der K.o.-Phase einer Weltmeisterschaft.
Seit seinem Debüt in Deutschland im Jahr 2006 hat er bei sechs aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften getroffen und ist mit 11 WM-Toren der erste Spieler, der bei sechs Weltmeisterschaften in Folge trifft.
Auf wiederholte Fragen zu seinem Rücktritt sagte Ronaldo, die Entscheidung liege allein bei ihm.
„Ob ich spiele oder nicht, ich werde immer eine wichtige Rolle in dieser Nationalmannschaft spielen. Ich werde aufhören, wenn ich entscheide aufzuhören, wie ich es schon vor Jahren gesagt habe“, sagte er.
„Um ehrlich zu sein, was auch immer morgen passiert, ich werde mit reinem Gewissen abtreten, nicht zu 100 Prozent, sondern zu 1000 Prozent. Denn ich habe im Fußball alles gegeben“, fügte er hinzu.
Ronaldo hat 232 Spiele für Portugal bestritten und einen Rekord von 146 Ländiertoren erzielt.
Er führte sein Land als Kapitän zu seinem ersten großen Titel bei der Euro 2016 und gewann später die UEFA Nations League in den Jahren 2019 und 2025.
Zurückblickend auf das Turnier lobte ein emotionaler Ronaldo die Leidenschaft der Fans.
„Diese Weltmeisterschaft war geprägt von der Leidenschaft der Menschen. Nicht nur unsere Leidenschaft, in einem Wettbewerb dieser Größenordnung zu spielen, sondern die Leidenschaft der Fußballfans überall auf der Welt“, sagte er.
„Heute Morgen beim Frühstück habe ich Menschen aus Venezuela und Kolumbien getroffen, die mir ihre Geschichten erzählt haben. Viele von ihnen hatten Tränen in den Augen, als sie mich ansahen. Das ist es, was wirklich zählt. Darum geht es im Leben.“ — Bernama-Xinhua


