Binance hat angekündigt, den Handel mit dem Äthiopischen Birr ab dem 15.05.2026 einzustellen.
Laut der Ankündigung erklärte Binance, dass die Aussetzung auf regulatorischen Druck zurückzuführen ist.
Die Aussetzung erfolgt nur 2 Monate nachdem der Äthiopische Nationale Nachrichten- und Sicherheitsdienst der Tigray People's Liberation Front vorgeworfen hatte, Menschenhandelsnetzwerke und andere Aktivitäten wie Goldschmuggel, Drogenhandel und Kraftstoffschmuggel in Teilen des Landes zu erleichtern, wobei erhebliche Mittel in digitale Wallet-Plattformen und Krypto-Börsen, einschließlich Binance, geflossen sein sollen.
Die Aussetzung erfolgt auch kaum 2 Monate nachdem die Nationalbank von Äthiopien erklärt hatte, dass Birr-gekoppelte P2P-Transaktionen im Land verboten und illegal sind.
In einer öffentlichen Bekanntmachung erklärte die Nationalbank von Äthiopien (die Zentralbank Äthiopiens):
„Im Rahmen des aktuellen Regulierungsrahmens ist die Nutzung von Birr-gekoppelten P2P-Arrangements auf Handelsplattformen, Börsen oder ähnlichen Diensten und Produkten nicht gestattet, sofern diese nicht ausdrücklich von der Nationalbank von Äthiopien genehmigt wurden.
Jede Form von Birr-denominiertem P2P-Handel oder -Tausch, der Kryptowährungen einschließt, ist verboten."
Die Bank listete einige der mit dem P2P-Handel verbundenen Risiken auf, darunter:
Die Bekanntmachung ging weiter und warnte:
„Jüngste internationale Erfahrungen haben auch gezeigt, dass bestimmte P2P-Plattformen und Krypto-Asset-Börsen mit finanziellen und technischen Herausforderungen konfrontiert waren und in einigen Fällen den Zugang der Nutzer zu ihren Geldern eingeschränkt haben.
Solche Entwicklungen unterstreichen die Notwendigkeit, dass die Öffentlichkeit sorgfältig prüft, ob diese Vermögenswerte mit ihren finanziellen Zielen und ihrer Risikobereitschaft vereinbar sind."
Binance betreibt die größte Krypto-P2P-Plattform in Afrika und sah sich zuletzt mit rechtlichen Schritten aufgrund von AML- und CFT-Mängeln konfrontiert.
Im April 2026 wurden mehrere Binance-Konten auf Antrag der Strafverfolgungsbehörden in Kenia aus nicht genannten Gründen eingefroren.
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