NICE Actimize, ein NICE Unternehmen, hat den „2026 NICE Actimize Fraud Insights Report, U.S. Payment Fraud Edition" veröffentlicht, der einen entscheidenden Wandel im digitalen Betrug beleuchtet: Kriminelle sind zunehmend erfolgreich, indem sie sich in die Signale einfügen, denen Finanzinstitute seit Langem vertrauen. Basierend auf der Analyse von Milliarden von Transaktionen zeigt der Bericht, warum etablierte Erkennungsstrategien an einem Wendepunkt angelangt sind – und warum Finanzinstitute überdenken müssen, wie sie Betrug erkennen und stoppen, bevor die Verluste zunehmen.
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Jahrelang stützte sich die digitale Betrugserkennung auf zwei grundlegende Signale: Geräterisiko und unbekannte Zahlungsempfänger. Beide erodieren nun gleichzeitig. Der Haupttreiber ist der Anstieg von Betrugstypen, die Kunden dazu bringen, Zahlungen selbst auf ihren eigenen Geräten zu autorisieren, wodurch Geräterisiko-Kontrollen umgangen werden. Die Kontoübernahme durch Sitzungs- und Anmeldedatenkompromittierung trägt zusätzlich dazu bei, insbesondere auf Web-Kanälen.
Der Bericht stellt fest, dass Erkennungsstrategien, die auf der Identifizierung neuer Geräte oder neu eingeführter Zahlungsempfänger basieren, dadurch an Vorhersagekraft verlieren. Der dringlichste Datenpunkt des Berichts betrifft ACH. Der versuchte ACH-Betrugswert stieg 2025 um 52 %, während der gesamte ACH-Zahlungswert nur um 11 % wuchs – eine Divergenz von fast 5 zu 1. Der durchschnittliche Betrugsversuch über diese Zahlungsschiene übersteigt nun den durchschnittlichen Zahlungswert. Ohne gezielte Kontrollen warnt der Bericht, dass ACH von einem sekundären Risiko zu einem primären Risikobereich werden könnte.
„Was die Ergebnisse von 2026 besonders bedeutsam macht, ist, dass Betrug nicht nur wächst. Er passt sich gezielt an, um die Kontrollen zu überwinden, in die Finanzinstitute investiert haben", sagte Craig Costigan, CEO, NICE Actimize. „Die Institute, die dieses Umfeld erfolgreich meistern werden, sind jene, die bereit sind, überkommene Annahmen zu hinterfragen, ihre Erkennungsmodelle neu zu kalibrieren und über ihre eigenen Daten hinausblicken."
Weitere Erkenntnisse des Berichts umfassen divergierende Betrugsdynamiken bei inländischen und internationalen Überweisungen, P2P-Kanälen und Scheckbetrug. Das Verlustrisiko bei inländischen Überweisungen steigt pro Transaktion, auch wenn die Betrugsraten stabil bleiben. Der Bericht stellt außerdem fest, dass ein einzelnes kostengünstiges Gerätemodell 3 % aller mobilen Kontoübernahmeversuche verursachte. Schließlich stellt der Bericht fest, dass Web- und mobiler P2P-Betrug nun völlig unterschiedliche Erkennungsstrategien erfordern.
Um den im Bericht aufgedeckten Herausforderungen zu begegnen, hilft das Actimize Insights Network Finanzinstituten dabei, fortgeschrittenen digitalen Betrug zu bekämpfen, indem es die erforderliche Skalierung und Präzision bietet, um Verluste zu verhindern, bevor Geld transferiert wird, und gleichzeitig die Governance unterstützt. Da Kriminelle institutionsübergreifend agieren, benötigen Finanzinstitute Informationen, die über ihre eigenen Daten hinausgehen. Das Actimize Insights Network ermöglicht eine sichere Zusammenarbeit zwischen Institutionen und wahrt dabei höchste Standards beim Datenschutz, der Privatsphäre und der regulatorischen Compliance.
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